Gerechtigkeit in der Modeindustrie

Vor sechs Jahren stürzte die Textilfabrik Rana Plaza ein. Der Vorfall wurde zum Symbol für die schlechten Arbeitsbedingungen in der globalen Modeindustrie. Mit der Grünen Jugend diskutierte ich in Dresden darüber, was sich seitdem in der Modebranche getan hat und welche Dinge sich zwingend ändern müssen für eine wirklich gerechte Modeindustrie.

Zwar gibt es immer mehr Labels, die sich ökologischer und fairer Produktionsweise verschrieben haben aber im Großen und Ganzen fristen diese immer noch ein Nischendasein. Ökologische Baumwolle macht weltweit unter einem Prozent aus. Immer noch geht nur ein Bruchteil dessen, was Konsument*innen für ein Kleidungsstück zahlen an die Näherinnen. Fast Fashion ist immer weiter auf dem Vormarsch und Kleidungsstücke werden immer kürzer getragen.

Es braucht mehr Aufklärung bei den Konsument*innen aber vor allem auch gesetzliche Rahmenbedingungen, die faire und ökologische Standards von der Ausnahme zur Regel machen. Ich kämpfe für ein europaweites Gesetz, dass die Unternehmen zu Menschenrechten und Umweltschutz entlang der gesamten Lieferkette verpflichtet.

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