
Die Preview der Fotoausstellung „Zwangsarbeit heute“ präsentiert von Anna Cavazzini findet am 2.September ab 17.30 Uhr zur Büroeröffnung von Kassem Taher Saleh in der August-Bebel-Str. 33 direkt am Wasaplatz in Dresden statt. Ausgewählte Bilder geben euch dabei einen ersten Eindruck. Danach ist ab dem 7.September die gesamte Fotoausstellung in der Grünen Ecke, Bischofsplatz 6 in Dresden zu sehen und kann bis 21.10.2022 während der Öffnungszeiten besucht werden.
Schätzungen zufolge sind weltweit etwa 25 Millionen Menschen von Zwangsarbeit betroffen. Das Europäische Parlament hat kürzlich eine Resolution verabschiedet, in der Präsidentin von der Leyen aufgefordert wird, ein Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit einzuführen. Anna Cavazzini hat die Fotoausstellung „Zwangsarbeit heute“ ins Leben gerufen um für die Menschen und das Thema mehr Aufmerksamkeit zu erkämpfen. Die Bilder zeigen eindrücklich die Menschen, die unter Zwangsarbeit leiden, ihren Alltag, ihren Leben.
Fünf Fotografen haben dafür das Thema „Zwangsarbeit heute“ in über 20 bewegenden Einblicken aus fünf Ländern dokumentiert: Luke Duggleby / Pakistan, Daniel Murphy / Thailand, Paula Bronstein / DR Kongo, Lilo Clareto / Brasilien, Suthep Kritsanavarin / Myanmar und Thailand.
Ihr seid und Sie sind herzlich eingeladen!
Preview:
2.9. ab 17:30 Uhr, Regionalbüro Kassem Taher Saleh, August-Bebel-Str. 33, Dresden
Ausstellung:
7.-21.10., Grüne Ecke, Bischofsplatz 6, Dresden
Fotoausstellung „Zwangsarbeit heute“
07. September bis 21. Oktober 2022
Grüne Ecke / Bischofsplatz 6 / 01097 Dresden
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag, Mittwoch von 10 bis 15 Uhr
Donnerstag 10 bis 18 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Die nächste Telefonsprechzeit steht an.
Egal welche Fragen euch und Ihnen auf der Seele brennen oder zu welchem europapolitischen Thema ihr mir Feedback geben wollt: Ruft am 05.09.2022 von 18:00-18:30 in meiner Telefonsprechzeit an! Ich freue mich auf viele Anrufer*innen und interessante Gespräche ☎️
Ich nehme auch spontane Anrufe an, würde mich aber freuen über Anmeldung freuen unter: anna.cavazzini@europarl.europa.eu
Bitte unter meiner Chemnitzer Festnetznummer anrufen, sonst können Sie nicht durchgestellt werden: +4937166626971
Anmeldung unter folgendem Link: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_4x64cq-sTbaIxgjrAZWbLQ
Gleich hier anmelden: https://eu01web.zoom.us/webinar/register/1016672052788/WN_rSwnY_ztQbCK-6moEOtxwA

Es gibt wohl keinen anderen internationalen Vertrag, der die Energiewende so sehr erschwert, wie der Energiechartavertrag (Energy Charter Treaty, ECT). Fossile Unternehmen haben mit ihm ein scharfes Schwert, um ihre klimaschädlichen Investitionen zu schützen – gegen demokratische Entscheidungen der Bürger:innen, Parlamente und gegen das Pariser Klimaabkommen. Und sie nutzen es immer und immer wieder, in über hundert, milliardenschweren Klagen gegen die Energiewende und den Klimaschutz.
Der Kern des ECT sind die ISDS-Schiedsgerichte (Investor to State Dispute Settlement), die sich auch in anderen Handelsverträgen finden. Sie werden von fossilen Unternehmen genutzt, um Staaten zu verklagen, die raus wollen aus fossilen Technologien. Das führt nicht nur zu Milliardenzahlungen an Steuergeld, sondern schreckt die Staaten auch von ambitionierteren Klimaschutz-Maßnahmen ab.
Dass der ECT so nicht bleiben kann, darin sind sich fast alle einig. Aber wie geht es weiter?
- Christina Eckes, Professorin für EU-Recht an der University of Amsterdam und Direktorin des Amsterdam Centre for European Law and Governance
- Fabian Flues, Referent für Handels- und Investitionspolitik der NGO PowerShift
- Ein Vertreter der EU-Kommission (angefragt)
- Eine Vertreterin der französischen Regierung (angefragt)
Gleich hier anmelden:
Ganz herzlich lade ich euch alle ab 17:00 in die Grüne Mitte zur Vernissage meiner Fotoausstellung “Zwangsarbeit Heute” ein. Weltweit sind ca. 25 Millionen Menschen in Zwangsarbeit – mit beeindruckenden Fotos von tollen Fotograf*innen aus Myanmar, Pakistan, Thailand, DR Kongo und Brasilien gibt die Ausstellung über 20 verschiedene Einblicke in persönliche Schicksale. Gern möchten wir darüber und die Arbeit im Europaparlament zu einem Importverbot von Produkten aus Zwangsarbeit diskutieren.

